Jean Guillou: Sagas Nos. 1-6 op. 20

Jean Guillou: Sagas Nos. 1-6 op. 20
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Guillou: Sagas Nos. 1-6 op. 20

Saga ist die Bezeichnung für altskandinavische Märchen und Legenden, die zum Großteil in Island aufgezeichnet worden sind. Der Begriff selbst ist germanischen Ursprungs und von dem Verb 'sagen' abgeleitet. Der Werktitel richtet sich jedoch ebenso auf den Aussagehorizont eines musikalischen Epos unserer Tage. Drei dieser Stücke, die Sagas 2, 4 und 6, weisen die Besonderheit auf, dass sie ursprünglich Improvisationen waren. In der ersten Saga scheint das Instrument gleichsam aus einem Traum aufzuwachen, dessen gegensätzliche Inhalte sich erst allmählich ordnen. Die Staccati des Pedals treten in den Vordergrund und beherrschen alsbald das Zusammenspiel, bis sie sich schließlich soweit verändern, dass verschiedene Soloregister (Cornet, Cromorne) ihre Linien gleichsam als Gegenspieler solange entfalten, bis zur Rückkehr des endlos erscheinenden Traumes.Die zweite Saga ist ein rasander und schauerlicher Tanz über Gruppen von je fünf Sechzehnteln. Diese verflüchtigen sich und nach einer langen Stille erscheint plötzlich ein einzelner Ton auf drei verschiedenen Soloregistern, getrieben und angestachelt jeweils von den Nachbartönen, mit Akzenten, Auftakten und Appogiaturen versehen, immer erregter, bis er ganz verschwindet, um dem schaurigen Tanz erneut Raum zu geben, der jetzt eine große Weite gewinnt. Diese wird jedoch abrupt gestärt von einem energischen Ton: wütend, bebend und von solcher Schärfe, das er sich überschlägt und verstrahlt. Ein letztes Mal erscheint der schauderhaft-düstere Tanz und tobt sich in einem wilden Anfall aus.Die dritte Saga erinnert an eine sehr alte Volksweise, an einen ossianischen Gesang der Frühzeit gemahnend.Die vierte Saga entfaltet eine märchenhafte Poesie. In diese Stimmung fährt jedoch ein zerstörerischer Blitzschlag, wobei die stetig enger werdenden Bindeglieder ein Augenblick lang reinem Erzählen Raum gewähren, bis nach mehrfachem Erschaudern die Zuversicht obsiegt, welche die Erinnerung an eine große Bedrohung überwunden hat.Die fünfte Saga ist ein ruhiger Spaziergang, aufgelockert von etlichen Auseinandersetzungen, Unterbrechungen und etwas anregenderen Ereignissen.Die sechste Saga entwickelt gewissermaßen eine Art Themenflucht, wobei das konstante rhythmische Wiederaufleben den Eindruck apolegetischer Akklamation sowie schwärmerischer Begeisterung hervorruft.

This is the name given to the ancient tales and legends of Scandinavia, mostly drawn up in Iceland. The term itself is of Germanic origin, form the verb 'sagen' which means to say, to recount. The title also has to do with what is said, what is recounted, in a musical epic of today.Three of these pieces, Sagas 2, 4 and 6, have the particularity of being improvisations. In Saga 1, the instrument seems to awaken out of a dream of which the two opposing elements gradually become ordered. Pedal staccati soon take control and come to predominate as they build up while, in a spirit of contradiction, various solo steps, Cornet, Cromore, unfold their melismas. The dream then reestablishes itself, this time for good.The second Saga is a sombre, frenetic dance based on groups of five semiquaves. It dies away, then, after a long silence, a note emerges, and this lone note, on three different solo stops, beaten, hunted by its two neighbouring notes in increasingly animated accents, anacruses and appoggiaturas, disappears, giving way to the sombre dance which then broadens out. It is interrupted all of a sudden by the irritated, exasperated, fuming tone of that harshness that overdoes itself and vanishes. The sombre dance appears one last time, letting itself go into paroxym.The third Saga unfolds as a very ancient chant, the memory of an Ossianic chant of the earliest times.The fourth Saga develops the lyricism of a tale to be told. But in midway comes a sort of destructive outburst of which the ever tighter links give way for a moment to pure narrativity, which, after a few upsets, ends the piece with the memory of great danger overcome by candour.The fifth Saga is a kind of quiet walk, interspersed with a few controversies, interceptions and demonstrations that are rather more lively.The sixth Saga develops a kind of theme in runs, whose constantly rhythmic rebounding might bring out the idea of apologetic or exalted acclamation.

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